Die erste Einraumbeute stellt sich vor

Anbei meine erste fertige Einraumbeute….

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Die Frontansicht. Rechts unten befindet sich hinter dem Schieber das Flugloch.

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Der Schieber ist mit einer T-Mutter und einer Flügelschraube befestigt, wodurch man ihn zur Seite schieben kann. Er lässt sich beliebig feststellen.

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In der Seitenansicht von rechts sieht man unten kleine Belüftungslöcher, welche mit Mäusegitter von innen verschlossen sind. Ebenso einen praktischen Tragegriff, weil man sonst die schwere Beute nicht wirklich heben kann.

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An der linken Seite gibt es auch nochmal Belüftungslöcher, diesmal allerdings oben. Hintergrund ist dass die linke Seite im Winter über leer ist wenn das Volk eingeengt ist. Um hier Schimmelbildung zu vermeiden gibt es oben an der Seite und unten im Boden Belüftungslöcher. Auch an dieser Seite findet sich ein Tragegriff.

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Die Rückseite verfügt über eine Klappe, welche links und rechts verschlossen werden kann und mit einem Haken offen gehalten werden kann.

 

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Mit einem kleinen Aluminiumstreifen wird die Klappe zugehalten. Dadurch dass die Klappe eingelassen ist, sollte nicht allzuviel Zugluft für die Bienen im Winter entstehen.

 

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Die Klappe im geöffneten Zustand

 

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Der Blick ins Innere der Beute

 

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Rechts (also von vorne links) befinden sich die im Boden eingelassenen Belüftungslöcher, welche ebenfalls mit Mäusegitter verschlossen sind. Das Mäusegitter ist von unten angetackert. Mit dem Holzrest aus dem Bohrer habe ich das Gitter in Form gebracht und dann angetackert.

 

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Der Blick von oben ins Innere der Beute.

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Der Deckel von oben. Es wurde eine Bitumen-Wellplatte aus dem Baumarkt verwendet. Aus einer Wellplatte kann man so 4 Deckel schneiden. Die Wellplatte wurde mit Spenglerschrauben im Holz (Breite hier nur 18mm befestigt)

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Der Deckel wurde im inneren mit Thermohanf (40mm) gedämmt und mit Nägeln an den Rändern und in der Mitte leicht fixiert. Hinter der Dämmung verbergen sind noch 2 breitere Bretter zur Herstellung der Stabilität

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Die Schräge war etwas groß, sodass Mäuse den Weg dorthin finden könnten. Daher habe ich mich für ein Gitter auf der Dämmung entschieden, sodass es sich dort keine Maus gemütlich machen kann und mir die Dämmung kaputt macht.

Insgesamt hat mich die Beute etwa knapp 90€ an Material gekostet. Der Aufbau ist relativ simpel, da man „nur“ eine große Kiste zusammenschrauben und ein paar Löcher bohren muss. Meine Deckelkonstruktion war etwas schwieriger, da ich mir hierzu erst einige Gedanken machen musste. Der nächste Deckel wird dann einfacher. Nichts desto trotz bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

Fehlen nur noch die Rähmchen, das Volk und der erste Praxisttest…

 

von

2 Kommentare


  1. // Antworten

    Hallo,
    toller Bau deiner ERB. Ist diese von den Maßen her genauso groß wie die Low Cost Variante bei Mellifera? Wenn ja, welche Rähmchengröße (Bauart) passt für diese ERB und wo bekommt diese?

    LG Ingo


    1. // Antworten

      Hallo Ingo,
      das Innenmaß ist exakt gleich. D.h. die Bodenplatte hat exakt das gleiche Maß. Ich habe nur eine Holzdicke von 28mm statt 18mm verwendet, wodurch die umliegenden Bretter größer werden. Bei der LowCost-Variante ist ein Google Sheet online mit dem man es umrechnen kann. Bei Gelegenheit werde ich aber noch die Baupläne online stellen. Meine Rähmchen habe ich bei Bienen Janisch aus Österreich bestellt. Das Maß schimpft sich „Dadant Hoch“. Es ist das Dadant-Maß, nur dass die Rähmchen eben hochkant sind.
      Grüße Jens

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