Absperrgitter mit Wildbau

Meine Absperrgitter die ich im Internet gekauft habe, funktionierten leider nicht ganz. Dies hatte ich mir schon fast gedacht, da der Bee-Space nicht richtig eingehalten wurde. Konkret ist der Abstand vom Metallgitter zum Rand hin zu groß (jeweils auf beiden Seiten). Den Anbieter der Absperrgitter habe ich schon angeschrieben und dieser hat darauf reagiert. Er wird bei den kommenden Produktionen die Breite des Rähmchens verringern.

Bei zwei Absperrgittern habe ich die Vorder- und Rückseite bereits mit einem Elektrohobel jeweils um ca. 3mm auf unter 9mm reduziert und diese wieder eingesetzt.
Aus dem Wildbau habe ich dann immerhin das erste 1/4 Glas Honig gewinnen können (Presshonig). Schmeckt auf jeden Fall hervorragend.

  

Update 12.05.2018:

Es gibt eine weitere Besonderheit bei einem vertikalen Absperrgitter zu beachten: Platziert man davor oder dahinter ein Naturbaurähmchen, so kann wieder Wildbau an dem Gitter entstehen! Besser ist es davor oder dahinter nur Mittelwände zu platzieren oder idealerweise ausgebaute Rähmchen. Die Bienen nutzen sofort den Platz aus, wenn um das Gitter herum mehr als 6mm frei sind.

von

3 Kommentare



  1. // Antworten

    Hallo Jens,
    danke für Deine guten Tipps. Ich habe Einraumbeuten von Janisch und bin für diese Anregungen dankbar.
    Die Beiträge Strohschied und Absperrgitter haben mir gefallen.

    Haben sich die abgehobelten Gitter immer noch bewährt?

    Viele Grüße
    Frank


    1. // Antworten

      Hallo Frank, danke für dein Feedback! Das Wildbau-Problem bei dem Absperrgitter von Bienen Janisch ist bestehen geblieben, wenn auch nicht mehr so schlimm. Seit letztem Jahr habe ich Absperrgitter von Holtermann (Rübli Einraumbeute). Die muss ich zwar schmäler machen, also zurecht sägen, aber bisher gibt das deutlich weniger Wildbau.
      Gruß Jens

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