Aktueller Varroa-Stand

Nach der Behandlung mit dem Nassenheider habe ich alle Völker noch 2 Mal auf die Varroa kontrolliert. Das Ergebnis stellt sich wie folgt dar:

  • Volk I
    • Schwarm, wurde 1 Mal mit AS behandelt
    • 25. September: 2,5 Milben/Tag
    • 06. Oktober: 3 Milben/Tag
    • Kommentar
      • Die Ameisensäure ist hier zu schnell verdunstet. Es war mehr eine Stoß- als eine Langzeitbehandlung. Das nächste Mal muss ich hier den kleinen Docht nehmen. Bienenverluste oder ähnliches hatte ich nicht.
  • Volk II
    • Ableger, wurde 1 Mal mit Oxalsäure besprüht
    • 25. September: 2,5 Milben/Tag
    • 06. Oktober: 4 Milben/Tag
    • Kommentar
      • Als ich die Oxalsäure gesprüht habe war es abends und ich hätte alle Bienen erwischt haben sollen, allerdings war es bei mir sehr windig und ich vermute dass ich daher kein so gutes Behandlungsergebnis hatte. Ebenfalls war meine Schutzbrille nicht wirklich geeignet, da diese zu schnell Beschlug. Nächstes Mal werde ich es mit Milchsäure versuchen und sauberer arbeiten.
      • Der Ableger hatte wesentlich länger eine größeres Brutnest, weswegen sich die Varroa auch noch besser vermehren konnte. Bei den anderen Völkern war das Brutnest schon wesentlich kleiner.
  • Volk III
    • Schwarm, wurde 1 Mal mit AS behandelt
    • 25. September: 0,5 Milben/Tag
    • 06. Oktober: 1,5 Milben/Tag
    • Kommentar
      • Gleiches wie bei Volk I. Hier hat man den Bienen angemerkt dass sie sich nach der Säurebehandlung etwas komisch verhalten haben. Bienenverluste habe ich keine gesehen, aber das Volk hat jetzt sichtlich an Masse abgebaut, daher sind es wohl auch so wenige Milben

 

Fazit

Das nächste Mal werde ich definitiv mit dem kleinen Docht im Nassenheider beginnen. Auch würde ich nächstes Jahr gerne die Methode „Teilen und Behandeln“ in einer ERB ausprobieren. Die Beute bietet sich dazu an, da ich die ERB in 2 Räume mit 2 Fluglöchern aufteilen kann. Alles was ich dazu benötige ist ein Trennschied in der Mitte das keine Bienen durchlässt.

Ebenfalls werde ich nächstes Jahr nicht so viel einfüttern müssen wie dieses Jahr. Die Bienen konnten doch noch gut Nektar von Sonnenblume, Phacelia und Co. eintragen.

Als nächstes werde ich die Mäusegitter anbringen und 21 Tage nach dem ersten starken Frost werde ich Oxalsäure träufeln.

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